Open Air, Open Ear

In Pankow [ˈpaŋkoː] geht es rund. Hier findet am 15. Juni das Fayatak Festival statt. Mit Musik von Blend & Guests, Echo Brutes, Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi und Racielo. Will heißen: Jede Menge Reggae und Hip Hop. Außerdem serviert die Lauschgift-Lesebühne frische Texte, von sieben Uhr bis Mitternacht.

 

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Ungeheuerliche Neuigkeiten

Wer wissen möchte, warum das blitzblaue Ungeheuer so traurig guckt, bestellt am besten schon mal das Bilderbuch “Gar nicht Un-Geheuer” vor.
Zum Beispiel bei Amazon oder aber direkt beim Schlehdorn Verlag.
(Dort gibt es, passend dazu, auch himmelblaue Vogelgeschichten.)

Gezeichnet hat das Ungeheuer übrigens die Illustratorin Tigrowna.

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Ohren spitzen

Die Glücksbringerin ist fest entschlossen, andere Menschen glücklich zu machen. Also verteilt sie Centstücke in der Stadt und schiebt wohlüberlegte Botschaften in chinesische Kekse. Dass ihr eigenes Glück dabei  zu kurz kommt, merkt sie beinahe zu spät.

Die Geschichte der Glücksbringerin wird – genauso wie der Text “Besuche von Phil”  – von 1LIVE vertont. (Regie: Susanne Krings) Zu hören am 29. April um 21 Uhr.

 

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Nora Drachenbezwingerin

Das ist Nora, neun Jahre alt. Sie geht in die vierte Klasse, hat Schuhgröße 36 1/2 und wird mal Ritter. Oder Eisdielenbesitzerin, das weiß sie noch nicht so genau. Aber das Wichtigste ist, dass Nora weiß, was sie am 16. Juni macht. Da steht sie nämlich auf der Freilichtbühne Korbach, weil ihr Theaterstück Premiere feiert. Bis Mitte August wird “Nora Drachenbezwingerin” dort zu sehen sein. In dem Stück kommen übrigens keine bösen Stiefmütter, keine halben Königreiche und auch keine Prinzessin vor. Noch nicht mal eine halbe. Versprochen.

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Wörter hinter Gitter

Das neue Buch ist ja nicht nur zum Lesen gedacht, sondern auch zum Schreiben. Deshalb haben wir natürlich auch die Premiere genutzt, um dem Publikum eine kleine, feine Schreibübung vorzustellen: Das Wortgitter.
In ein vorbereitetes Gitter sollten sechs Wörter zum Thema “Berlin im November” geschrieben werden: Zwei Nomen, zwei Verben, zwei Adjektive. (Adjektiv?!) Die gesammelten Wörter wurden mit dem Sitznachbarn getauscht. Die fremden Assoziationen wurden so zur Basis für einen eigenen Text. Unter anderem kamen diese schönen Texte dabei heraus:

Frost – Laub – frieren – singen – kalt – schön
Das bunte Laub liegt so auf dem herbstlichen Novemberboden, als hätte jemand es dorthin gelegt. Wie schön zu betrachten. Der Frost kann ihm nichts anhaben. Auch wenn es kalt ist, erscheint einem die Natur erfreulich ansprechend. Ein Gefühl ensteht, welches zum Singen geradezu einlädt. Was für ein vorweihnachtliches Glücksgefühl ist das.

Licht – Kälte – rennen – frieren – kalt – dunkel
An einem kalten Novembermorgen lief sie durch die Kälte der Nacht. Das Licht war aus in der ganzen Stadt. Dunkelheit legte sich wie ein Schatten über die Straße. Ihre Hände froren, doch ihre Füße waren warm. Sie rannte, als wenn es kein Morgen gäbe.

Kälte – Laub – spazieren – genießen – gemütlich – finster
An kalten Tagen genieße ich es, gemütlich durch das Laub zu spazieren, auch wenn es schon finster ist.

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